Gebäude & Einrichtung

1310

An der Stelle, an der sich heute die Bibliothek befindet, wurde in romanischer Zeit eine St.‑Martinskapelle erbaut. Sie wird im Jahre 1310 erstmals urkundlich erwähnt. Später wurde sie als Schranne und Apotheke genutzt. Seit dem Jahre 1644 war die St.-Martinskapelle Sitz der "Bruderschaft zur schmerzhaften Mutter Gottes unterm Kreuz".

1730

In den Jahren 1730/31 wurde nach Plänen von Franz Moritz von Loew der heutige Bau mit dem im Obergeschoß befindlichen Betsaal erstellt. Das Erdgeschoß, in dem sich heute der moderne Lesesaal befindet, wurde als Mesnerwohnung genutzt.

1804

Nach der Säkularisation wurde das Gebäude frei. Im Jahre 1804 wurde hier die neugegründete Bibliothek untergebracht.

Heute

Der gesamte Bestand an Büchern, Zeitschriften und sonstigem Sammelgut und die Regaleinrichtung sind Eigentum des Freistaates Bayern; das Gebäude selbst befindet sich im Eigentum der Stadt Neuburg.

Wolfgang Kaps

Neuburg an der Donau:

Von der Martinskapelle
zur Provinzialbibliothek
/
Staatlichen Bibliothek

(2014)

Eingang der Bibliothek
Eingang der Bibliothek