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Rund 60 Millionen Schriften in deutschen Bibliotheken und Archiven werden von Tintenfraß, Schimmel, Verschleiß oder durch säurehaltiges Papier bedroht. Vor diesem Schicksal bleibt auch die Staatliche Bibliothek Neuburg an der Donau (SBND) nicht verschont. Durch natürliche Alterung, intensive Benützung oder Schädlingsbefall sind vor allem Drucke aus dem 15. bis 18. Jahrhundert so sehr geschädigt, dass sie der Wissenschaft und Forschung nicht mehr zur Verfügung stehen.

Abhilfe ist möglich. Die zur Restaurierung notwendigen Materialien und Techniken sind jedoch aufwändig und mit hohen Kosten verbunden. Der im Jahr 2003 gegründete Verein Freunde und Förderer der Staatlichen Bibliothek (Provinzialbibliothek) Neuburg an der Donau e.V. mit Dr. Ivo Henrichs, dem ehemaligen Chefarzt der Kinderklinik St. Elisabeth an der Spitze wirbt daher in der Öffentlichkeit um so genannte Buchpatenschaften.

Buchpaten retten Bücher

Buchpaten im historischen Bibliothekssaal
Buchpaten im historischen Bibliothekssaal (Quelle: Neuburger Rundschau 2006)

Buchpaten übernehmen in Form einer zweckgebundenen Spende für eines oder mehrere gefährdete Stücke aus dem Bestand der SBND die Kosten für die

  • Entsäuerung bei beginnendem Papierzerfall
  • Herstellung eines Ersatzmediums (Verfilmung oder Kopie) bei fortgeschrittenem Papierzerfall
  • Einbandreparatur oder Wiederbindung
  • individuelle Restaurierung
  • Beschaffung individuell angepasster, mit säurefreiem Karton gefütterter Schutzkassetten

Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung unseres kulturellen Erbes.

Aufwendungen im Rahmen von Buchpatenschaften sind steuerlich absetzbar.

Der Förderverein und die SBND verpflichten sich, sie ausschließlich für den angegebenen Zweck zu verwenden. Bei einem Einsatz von 50 Euro und mehr dankt die SBND mit einem Patensignet in dem geretteten Band, das den Namen des Spenders für die Nachwelt verzeichnet. Darüber hinaus wird sich die SBND – das Einverständnis des Spenders vorausgesetzt – auf dieser Homepage bedanken. Selbstverständlich steht es dem Geber frei, in der Öffentlichkeit auf sein Engagement selbst gebührend hinzuweisen.